Tricks und Kniffe – Aquarell

Kreative Technik mit Salz

Erinnerungsstütze:

Salz ist in der Aquarellmalerei eine übliche Möglichkeit Strukturen zu erzeugen. Laub, beispielsweise, läßt sich so auf eine wirklich spannende und kreative Weise darstellen.

Wollen Sie sehr feine Strukturen erzeugen müssen Sie darauf achten, dass das Papier nicht so intensiv gewässert wird. Die besten Resultate erreichen Sie, wenn die feuchte Farbe auf dem Papier langsam anfängt zu trocknen. Der feuchte Glanz auf dem Papier sollte noch gut zu sehen sein und genau in diesem Augenblick streuen Sie vorsichtig und nicht „klumpig“ das Salz über die Farbe – normales Salz vom ALDI hat sich hier bewährt. Das Salz sollte nicht zu grob, aber auch nicht zu feinkörnig sein, um eine angenehme Struktur zu erzeugen⁰

Wollen Sie hingegen eine gröbere Struktur mit weichen Übergängen erzeugen, darf die Farbe etwas wässerig aufgetragen werden. Anschließend sollten Sie nicht zu lange warten, bis Sie das Salz über die Farbe streuen.

Landschaftsaquarell in der Salztechnik

Landschaftsaquarell in der Salztechnik

Aquarellstudie in der Salztechnik

Aquarellstudie in der Salztechnik

Landschaftsaquarell in der Salztechnik

Landschaftsaquarell in der Salztechnik

Aquarell Baumstudie in der Salztechnik

Aquarell Baumstudie in der Salztechnik

Landschaftsaquarell in der Salztechnik

Landschaftsaquarell in der Salztechnik

Industrieanlagen – Aquarell / Wasserlösliche und wasserfeste Tuschestifte

Vorzeichnung mit wasserfesten und wasserlöslichen Tusche

Erinnerungsstütze:

Gegenstände des Alltags und neue Ausblicke – die Technik mit den wasserlöslichen und wasserfesten Tuschestiften ist spontan und für viele Motive geeignet.

 

 

 

 

 

freitagkurs-industrieanlagen002-web

Fertiges Bild

Ausschnitt

Ausschnitt

 

Nachtlandschaften

Nachtlandschaft… diffuse Landschaften mit schwarzen Himmeln und weitem Blick.

Ohne überflüssige Details, wird der Blick für das Besondere dieser Landschaften geschärft.

Der Blickwinkel ist immer klar umrissen und lenkt den Blick des Betrachters auf das Wesentliche. Strukturen schaffen eine diffuse Atmosphäre und erhöhen die Spannung.
Diese Landschaften sind im Sommer 2016 entstanden.

Tusche und Aquarell.

 

 

 

Fotos

Fotos, sind aus meiner künstlerischen Arbeit nicht mehr wegzudenken. Dabei interessiert mich nicht der technische Hintergrund der Fotoerstellung. Die Motive und ihre Geschichten sind mir wichtiger.

So bevorzuge ich den Schnappschuss – meine Fotos sind nicht von langer Hand geplant, sondern entspringen dem Moment.

Die Motive umgeben uns jeden Tag und finden sich in der dinglichen Welt – der Mensch hat hier eher eine Nebenrolle, ist Beiwerk, mutiert zur Staffage und bleibt im Hintergrund.
Die Gegenstände, die Strukturen, die Farben, der Blickwinkel, das Detail und der Kontrast sind die „Hauptdarsteller“ auf meinen Fotos.

Der „Algorithmus“ dahinter ist nicht erkennbar. Entweder sind es besondere Situationen oder eine besondere Stimmung die ich hier jeweils eingefangen habe. Oft auch nur Details ohne Bezug zum Gegenstand.

Die Motive sind mir dabei oft egal – vielleicht ist es aber auch der eingeschränkte und geführte Blick der mich leitet und der mir wichtig ist. 

Landschaften und einsame „Gegenstände“ berühren meinen Blick besonders. Manchmal sind es aber auch nur die intensiven Farben oder die „einsamen“ Strukturen die mich leiten.

http://atelier-horn.de/atelier-blog/

BaumBilder – Strukturen unter der Rinde und im Holz

 

„BaumBilder“ gibt es in jedem Wald. Oft im verborgenen – unter der Rinde finden sich diese wunderschönen Strukturen.
Wie entstehen diese „Bilder“?
Die Förster und Waldbesitzer mögen diese kleinen „Künstler“ gar nicht und würden Sie gerne auf dem Scheiterhaufen der Kunstgeschichte verbrennen. Sie sind nur wenige Millimeter groß, glänzen in der Sonne und krabbeln unter Baumrinden entlang, wo sie ihre Gänge bohren. Der Borkenkäfer – sie haben ebenso verrückte Namen wie beispielsweise der Buchdrucker oder der  Kupferstecher.  Die Brutgänge des Buchdruckers sind bereits genial angelegte kleine „Kunstwerke„. Für die betroffenen Bäume bedeutet das in der Regel allerdings deren Absterben.

 

Da braucht man erst gar nicht anzufangen zu malen

 

Der Borkenkäfer hat hier seine Arbeit getan. Warum er dann doch manchmal im Kreis läuft, um dann plötzlich wieder nach links oder nach rechts abzubiegen, weiß sicher nur er selbst – dabei hinterlässt er aber diese Vertiefungen im Holz, die erst dann sichtbar werden, wenn sich die Rinde vom Baum löst. Diese kleinen „Kunstwerke“ sind Teil der Überlebensstrategie der Käfer und im Zyklus von Leben und Sterben bedeuten sie für den Borkenkäfer „ÜberLeben“ und er macht sich keine Gedanken über die Auswirkungen. Er ist Teil der biologischen Vielfalt und unserer Natur.

Als Künstler muss ich das nicht bewerten und habe gleichzeitig immer auch die Freiheit zu entscheiden, ob diese Strukturen Bestandteile meiner Kunst werden.

 

Baumstrukturen – mit Sägeschnitt und Verfallsspuren

 

… gemalt?

 


[gallery_bank type=“images“ format=“thumbnail“ title=“true“ desc=“false“ responsive=“true“ display=“all“ sort_by=“sort_order“ animation_effect=“fadeIn“ album_title=“false“ album_id=“34″]