Gutscheine

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Ein Gutschein für einen Aquarellmalkurs, einen Zeichenkurs, Bilder aus dem Atelier oder hochwertige und individuelle Passepartouts.

Flexibel einzusetzen – für Schnupperkurse, Kurse für Anfänger, Fortgeschrittene Anfänger oder auch Fortgeschrittene in Abendkursen, Vormittagskursen oder am Wochenende.
Einzelunterricht ist auch möglich.
Gutscheine können auch gegen Bilder aus dem Atelier eingetauscht werden.

Preise für die Gutscheine können auch individuell abgestimmt werden.

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Ortsbilder – Fachwerkstrukturen

 

Fachwerkstrukturen

Fachwerk als Grundlage für meine Bilder

Fachwerk, ist in der Architektur die Bezeichnung für eine Tragkonstruktion aus Holz, Stahl oder Stahlbeton, bei der die Druck- und Zugkräfte durch horizontale, vertikale und schräge Balken oder Gurte und Stäbe aufgenommen werden. Holz, Lehm, Stroh, Wasser, Ton, Bruchsteine, das war fast alles, was ein guter Handwerker im Mittelalter brauchte, um ein Haus zu bauen. Das bedeutete Schutz gegen die Widrigkeiten der Natur – Regen, Schnee, Hitze, Kälte. Die Menschen schufen Bauwerke in ihrer Tradition. Die Balken sind von außen sichtbar, dazwischen weiße Flächen. So entstanden Muster die geradezu herausforderten damit zu spielen – der Spieltrieb des Erbauers war geweckt. Aus den unterschiedlichen Balken und Pfosten entstanden Figuren, wie beispielsweise der wilde Mann. In Overath gibt es noch viele Fachwerkhäuser. Wer die Augen aufmacht, wird sie entdecken, in allen Stadtteilen.

Mein Ansatz. Die Muster eines Fachwerks fordern gerade dazu auf mit ihnen zu spielen. Meine Zeichnungen lassen das Fachwerk nur noch erkennen, wenn der Betrachter den Mut hat ganz nah an das Bild heranzutreten. Die Muster verschwinden und laufen auch  ineinander. Es entstehen immer neue Kombinationen.

Das Schwarz und Weiß der Balken und Gefache fügt sich collageartig zu neuen Bildzusammenhängen.

Menschen treten aus ihnen hervor und nur bei einer näheren Betrachtungsweise erkennt man den inneren Zusammenhang. Es macht Spaß mit diesen Mustern zu spielen und neue Wirklichkeiten entstehen zu lassen.

Ausgangspunkt für meine Zeichnungen sind Fotos von Fachwerkhäusern die ich im gesamten Stadtgebiet von Overath gemacht habe.

Die Zeichnungen entstehen auf einem Grafiktablett und werden mit einem digitalen Stift gezeichnet.

Die Geschichte der Geschichten

Winter 2005:
‚Geburt einer Idee im Arbeitskreis der Künstler des Kulturforums: Ein interdisziplinäres Kunst-Projekt zu Overath und seiner Geschichte. Der Overather Geschichtsverein war schnell für eine Mitarbeit gewonnen und versorgte alle Akteure mit profunden historischen Hintergrundinformationen.
Frühjahr 2006:
Erste Treffen und Gespräche, Wanderungen nach Cyriax, den Pilgerweg hinauf nach Marialinden, an die Grube Lüderich – langsam entwickeln die Künstler erste Vorstellungen und Konzepte zu Exponaten. Die Historiker werden immer mehr in das Projekt integriert; die Gruppe Literatur des Kulturforums beteiligt sich mit einem Beitrag. Kontroverse Ansätze, auch innerhalb der Bildenden Kunst wachsen zu einem Ganzen zusammen.
Sommer 2006:
Die künstlerischen Entwürfe liegen vor und werden umgesetzt, begleitende Dokumentationstexte vom Geschichtsverein sind in Arbeit, die literarische Arbeit ‚steht’; Feinschliff an der Umsetzung des Projekts und seiner Präsentation für die Overather Bürger.

Herbst 2006: Hier sind die …  „Ortsbilder“  –  Overather Geschichte und Geschichten.

Orte haben ihre Geschichte und ihre Geschichten, die das Bild des Ortes und das Leben seiner Bewohner prägen. Womit fühlt sich der Ortsansässige verbunden? Wie erlebt der Außenstehende den Ort, was bewegt ihn vom Erzählten am meisten?
Diesen Gedanken versucht das Projekt „Ortsbilder“ nachzuspüren. Es entstanden Bilder, Installationen und Texte, die sich auf sehr unterschiedliche Weise Overath nähern. Ob kritischer Einwurf, Anekdote oder Darstellung von Örtlichkeiten/Ereignissen und optischer Strukturen – stets steht Overath im Mittelpunkt einer sehr persönlichen Auseinandersetzung, begleitet von ,objektiven’ Fakten des Geschichtsvereins.
Die Exponate der Ausstellung weisen mit den angeschnittenen Themen und Bezügen über Overath hinaus.

Gewollt: liegt doch oft das Allgemeine im Besonderen.

So wünschen wir Ihnen beim (Wieder-)Entdecken Ihres Overaths zunächst viel Vergnügen. Aber auch zu einer durch die Exponate ausgelösten kritischen Auseinandersetzung mit dem Ort und der Ausstellung laden wir Sie ein: ein Projekt lebt neben der Kunst auch durch das Gespräch

Bilder in einer Ausstellung im Kulturpunkt Wipperfürth

Künstler

Jürgen Horn

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Vita:

1956 in Bonn geboren
seit 1970 wohnhaft in Overath in der Nähe von Köln
einjähriger Studienaufenthalt in den USA
Studium der Kunstpädagogik an der Universität zu Köln
erste und zweites Staatsexamen für das Lehramt
seit 1983 Dozent an der VHS Overath/Rösrath für Malerei und Kunstgeschichte
Dozent an der VHS Oberberg
Öffentlichkeitsarbeit und Disposition am Freien Werkstatt Theater Köln
Öffentlichkeitsarbeit im Diakoniewerk Coenaculum Köln e.V.
Lehrer im öffentlichen Schuldienst

2002 Bau des Atelierhauses
seit 2002 im Vorstand des Kulturforums der Stadt Overath
– Sprecher des Arbeitskreises Künstler
– Künstlerischer Beirat
          


Arbeitsschwerpunkte: 

Zeichnung – Aquarell – Rost/Drahtinstallation – Foto – Computer


Themen:

Landschaft – Mensch – Umwelt


Einzelausstellungen:

Rathaus Engelskirchen
Rathaus Overath,
Haus der Kunst-Gummersbach
Kreissparkasse Köln
Atelier Galerie Remscheid
Raiffeisenbank Rösrath
Stadtbücherei Köln-Rodenkirchen
Kleine Galerie Nümbrecht
Kulturpunkt Wipperfürth 2011
Kulturpunkt Wipperfürth 2014

Kulturpunkt Wipperfürth 2016

Kulturpunkt Wipperfürth 2019

 

u.a. 


Ausstellungsbeteiligungen: 

Klingenmuseum Solingen (Berg. Künstler)
Kunsthalle Recklinghausen (Junge Zeichner)
Schloß Burg a.d. Wupper
Kunstzone Overath
Kulturbahnhof Overath
Galerie im Atelierhaus 24  in Bergisch Gladbach
u.v.a.