Zeitgeist – Fotos

Mary Bauermeister erklärt die Bilder

Mary Bauermeister

Fotografie…    … als sachliche Darstellung unserer dinglichen Welt ist eine Form der Dokumentation von Wirklichkeit. Aber von welcher Wirklichkeit sprechen wir, wenn wir ein Foto betrachten. Spielt die soziale Situation und Lebenserfahrung des Betrachters nicht auch eine wichtige Rolle bei der Entscheidung was wir sehen. René Magritte hat einmal gesagt „… dass wir sehen und nicht das Auge“, d.h. der Inhalt unserer Wahrnehmung ist immer individuell interpretierte Wirklichkeit und somit in Abhängigkeit von der Erfahrungs­welt des Betrachters sehr unterschiedlich.

Mein Ansatz.  Meine Fotos sind real fotografierte Wirklichkeiten, unbearbeitet und nicht mit dem Computer nachbehandelt, spiegeln sie eine andere Form der Realität. Sie scheinen wie gemalte Abstraktionen. Und das, ist das was mich daran interessiert. Das Spielen mit den Farben ungeachtet der Tatsache, dass zeitweise keine Formen erkennbar sind. Der Betrachter hat selbst die Möglichkeit sich in die Bilder zu vertiefen und mit den Farben und Formen zu spielen.
Andererseits erkennt man häufig aber auch Landschaftselemente. Alle Bilder sind in unserem Garten entstanden zu den unterschiedlichen Jahreszeiten – Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter. Das Licht spielte eine große Rolle, um die Bilder so wirken zu lassen wie sie wirken.

Mary Bauermeister meint: „Wir sprechen hier von gemalten Fotografien – als seien sie mit der Kamera gemalt“     (Mary Bauermeister)

 


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