Ich habe das Schwarz wieder entdeckt!

… ich habe wieder einmal von morgens bis spät abends im Atelier gearbeitet. Draußen war es sehr warm/heiß und im Atelier war es angenehm warm – so um die 23 Grad. Ich finde, dass hört sich gut an!

Viele neue Bilder sind dabei entstanden und ich habe immer noch weitere im Kopf – mal sehen, ob ich die auch noch auf das Papier bekomme.

Entstanden sind diffuse Landschaften mit schwarzen Himmeln und weitem Blick.

Landschaften mit schwarzem Himmel – Ausschnitte! – Aquarell und Gouache auf Papier.

 

Menschliche Gebilde oder was auch immer finden sich in den weiteren Bildern. Die Einlinie ist dafür im Hintergrund und gibt den Objekten einen würdigen Rahmen, ohne sich dabei zurückzuhalten. Je nach Blickwinkel ist sie das Maß aller Dinge und spielt sich auf – ab in den Vordergrund.

Menschliches oder was auch immer! – Aquarell und Gouache auf Papier

 

Geschichte des Ateliers

… wie kam es dazu?

… mein großer Wunsch war es immer schon in einem eigenem Atelier zu arbeiten. Das es dann ein kleines Atelierhaus geworden ist, war in den ersten Gedanken noch gar nicht vorhanden. Ich habe ursprünglich immer in unserer Wohnung und später in unserem Haus eine Ecke frei geräumt, um dort zu malen und zu zeichnen. Das Material und die Bilder mussten jedes mal weggeräumt und wieder sortiert werden. Meine Kinder sind mit dieser Form der künstlerischen Arbeit aufgewachsen und eine besondere Toleranz war dafür gar nicht nötig. Es war selbstverständlich und die künstlerische Arbeit fand in der Familie statt. Da ich immer auch schon Kurse in Aquarellmalerei, Zeichnen, Druckgrafik und in Kunstgeschichte gegeben habe, kam die Idee auf, in einem Atelier nicht nur selbst zu malen sondern auch Kurse anzubieten. Die ersten Ideen konzentrierten sich darauf einen kleinen Schuppen oder auch eine alte Scheune zu mieten. Von da an ließ mich diese Idee nicht mehr los.  Schnell wurde uns klar – es musste ein eigenes Atelierhaus sein, ohne Verpflichtungen anderen gegenüber.
    

Erste Gedanken schlugen sich in kleinen Skizzen wieder. Wie viel Platz stand zur Verfügung, wie groß sollte der Hauptraum sein, wo kommt das Licht her, sollte es eine Ecken geben wo Bilder gerahmt werden können, wo können Bilder gelagert werde, könnten wir auch eine Toilette unterbringen, wie kommt das Wasser ins Atelier, wie fließt  es wieder weg, wo kommt der Strom her, wie wird geheizt, ….. ?????

   

Dann stand der „kleine“ Bagger vor der Tür. Den Aushub haben wir hinter dem Atelierhaus zu einem Wall aufgetürmt und diesen mit einem Naturzaun aus Gartenabfällen erhöht.

Wichtig war mir, das Atelierhaus mit zubauen. Es sollte ein Holzständerwerk sein.