Blick ins Atelier


… jedes Teil und jeder Gegenstand auf diesem Bild (mit einem Klick zu vergrößern) hat hier seine ganz eigene Geschichte. Ein paar Gegenstände habe ich herausgesucht und möchte euch daran teilhaben lassen, welche Bedeutung diese Gegenstände für mich oder das Atelier haben. Alles gehört hier hinein – manches ist funktional und anderes ist sehr persönlich und auch eher emotional.
Ich könnte natürlich zu jedem Gegenstand etwas erzählen, selbst zu dem blauen Fön im Vordergrund rechts unten auf dem Bild. Entscheidet selbst was für euch interessant sein könnte und fragt nach.

Blick ins Atelier – draußen ist es Winter und recht kalt – drinnen ist es gemütlich und warm

 

Den Ateliertisch – in der Höhe und Neigung verstellbar – habe ich bereits in den 80er Jahren gekauft. Das war etwas ganz besonderes und – damals – finanziell eine Herausforderung und lange hatten wir darüber diskutiert, ob wir es uns leisten können.
In der Nähe des Autobahnkreuzes Hilden (an der A3 zur A46) hatte ich einen Großhandel aufgetan (Es gab ja noch kein privates Internet). Den Tipp hatte ich von Hans Peter bekommen. Hans Peter hatte in den 80er und 90er Jahren eine Bilderrahmenwerkstatt in Hürth.

Diese wunderschöne Skulptur eines jungen Mannes und einige andere Skulpturen hat  David Francisco  hier in Deutschland hergestellt und musste sie bei seiner Rückkehr in die USA 1985 nicht nur hier lassen, sondern hat sie uns auch geschenkt. Wir haben uns sehr darüber gefreut. Seine Figuren bereichern unseren Garten und mein Atelier. David ist mein Schwager und hat ein kleines Bildhaueratelier in Morganton in North Carolina. oben

 

Gliederpuppen gibt es in allen Größen und inzwischen auch magnetisch, so dass sie ohne eine Stange frei im Raum bewegt werden können, Diese hier ist sehr klein, steht frei auf einem Fuß und auf einer dünnen Metallstange. Gliederpuppen haben mich durch mein Kunststudium begleitet und sind doch wunderbare „Helfer“ beim zuordnen von Proportionen und recht leicht zu zeichnen. Auch als selbständiges Motiv sind sie wunderbar einzusetzen. oben

 

Diese blauen Deo-Fläschchen habe ich von einer lieben Kursteilnehmer geschenkt bekommen. Trudi hatte ein kleines Drogeriegeschäft, so hat sie mir eines Tages einige leere Fläschchen mitgebracht. Das Sprühen mit diesen Fläschchen ist hervorragend geeignet, um in der Aquarellmalerei wunderschöne Verläufe zu erstellen. Aquarellstifte und wasserlösliche Tuschestifte lassen sich hiermit, auf Papier aufgetragen, ebenso mit einem feinen Wassernebel zu schönen Verläufen hinreißen. Der Sprühnebel und kleine Wassertropfen lassen sich auf trockener Aquarellfarbe perfekt mit einem Schminktuch abtupfen und man erhält Nebellandschaften oder Sternenhimmel oder sonstige „rostige“ Strukturen. oben

 

Diese Lampe über meinem Arbeitstisch ist flexibel in die unterschiedlichsten Richtungen positionierbar. Sie gibt ein sehr gutes, an das Tageslicht angelehntes, Licht. Ich möchte diese Lampe nicht mehr missen. Sie war ein Weihnachtgeschenk von Ulrike. Meine Uraltlampe habe ich dann gerne gegen diese eingetauscht. Das war ein tolles Geschenk! oben

 

 

Passepartouts schneiden habe ich in 80er Jahren gelernt. Hans Peter hatte mir des Öfteren seine Bilderrahmenwerkstatt in Hürth zur Verfügung gestellt (s.o.). Hier konnte ich mich austoben – das Papier musste manchmal darunter leiden, aber ich habe dabei viel gelernt. oben

 

 

Diesen Zeichnungsschrank habe ich um das Jahr 2001 in der Nähe von Frankfurt gekauft und mit dem Anhänger nach Overath transportiert – schwierige Aktion, ein Zeichnungsschrank, so muss man wissen, ist doch ziemlich groß und nicht leicht. Natürlich war der Schrank gebraucht, das war vielleicht ein kleiner Fehler – fünf Schubladen lassen sich nicht mehr komplett schließen (auf dem Foto links kann man das bei der dritten Schublade von oben erkennen).
Dafür war er günstig und erfüllt absolut seinen Zweck, nämlich Bilder und Passepartouts aufzubewahren. Ich möchte ihn ebenfalls nicht mehr missen. oben

 

Aquarellmalerei ist einer meiner künstlerischen Schwerpunkte, so habe ich immer auch viele Aquarellblöcke vorrätig und arbeite oft auf mehreren gleichzeitig. Manche Bilder hole ich erst nach ein paar Monaten wieder raus, um die entscheidende Veränderung vorzunehmen.
Auch um manchmal festzustellen – das war wohl nichts! Dafür steht in meinem Atelier auch eine besondere „Ablage“ bereit. oben

 

 

Besondere „Ablage“ oder wie auf dem eckigen Eimer steht – Ist das Kunst oder kann das weg. Im Übrigen ein Geschenk von Lisa! oben

 

 

 

Ein Ablagetisch für meine Zeichenstifte und Hilfswerkzeuge – direkt in der Nähe vom Ateliertisch. Früher hatte ich die Stifte (und sonstiges) fast immer auf dem Ateliertisch. Ich habe zwar immer alles wiedergefunden und es war auch gut sortiert, aber so ist es doch viel einfacher und macht mehr Spaß, obwohl ich auf dem Ateliertisch, für das jeweils spezielle Bild, immer noch ein kleines Holzschälchen für meine Stifte habe, die ich für diese Bild dann auch benötige.
Den kleinen Ablagetisch habe ich übrigens in der Bäderabteilung bei I..a am Butzweilerhof in Köln gefunden. oben

 

Die immer aktuellen Kataloge für Kunstbedarf von Gerstäcker und Bösner liegen hier. Ich gestehe, Bösner hat bei mir noch immer die Nase vorne. Obwohl der Bösnerkatalog auf diesem Foto nicht zu sehen ist – er lag an diesem Tag in einem anderen Regal.
Früher allerdings habe ich meine Farben, Papiere, Pinsel, Stifte, Passepartoutskartons und …      … immer bei Bruno Wolkenaer in Köln gekauft. Ein Foto und eine alte Visitenkarten hängt immer noch in meinem Atelier. Das war schon ein toller Künstlerladen in der Ehrenstraße mit ganz viel Flair und eigenem Charme und guter Beratung. Aber das ist Geschichte „Bruno Wolkenaer“ gibt es nicht mehr. Trotzdem muss man nicht traurig sein, sein Geld kann man auch bei Bösner und Konsorten ausgeben – die Qualität ist gut und die Beratung professionell. oben

 

Aktuelle Bösner Jahreskalender sind sehr informativ und für viele Künstler „unverzichtbar“. So habe ich sie am Anfang des Jahres immer hier liegen. oben

 

 

 

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